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Für griffigere Epoxidharz-Bodenbeschichtungen mit einer fein strukturierten Oberfläche. Einfach in die fertig angemischte Rollbeschichtung einrühren oder in die frische Deckschicht einstreuen.
Garage, Werkstatt oder Keller: Ein Epoxidharzboden muss nicht nur belastbar sein, sondern auch den passenden Halt bieten. Mit unseren Glasperlen lässt sich die Oberfläche geeigneter Bodenbeschichtungen gezielt strukturieren.
Die Glasperlen besitzen eine Nennkörnung von 106 bis 600 µm. Dadurch eignen sie sich als feiner Strukturzusatz für geeignete Epoxidharz-Rollbeschichtungen. Die entstehende Oberflächenstruktur kann die Griffigkeit verbessern, ohne dass grobkörnige Zuschläge benötigt werden.
Besonders praktisch: Bei dafür geeigneten Rollbeschichtungen können die Glasperlen direkt nach dem vollständigen Vermischen von Komponente A und B hinzugegeben werden. Alternativ lassen sie sich in die noch frische Beschichtung einstreuen.
Unsere Glasperlen sind mindestens einfach mit einer haftungsverbessernden Adhäsionsbeschichtung versehen. Diese unterstützt die Anbindung an geeignete Beschichtungsmaterialien. Gleichzeitig wird die Neigung zum Verklumpen bei sachgerechter Lagerung reduziert.
Je nach Beschichtungssystem und gewünschter Oberflächenstruktur können die Glasperlen auf zwei Arten verarbeitet werden.
Bei geeigneten Epoxidharz-Rollbeschichtungen können die Glasperlen nach dem vollständigen Vermischen von Harz und Härter direkt hinzugegeben werden.
Alternativ können die Glasperlen direkt in die noch frische Epoxidharz-Deckschicht eingestreut werden. Diese Methode ermöglicht eine gezielte Strukturierung der Oberfläche.
Für das Einrühren in eine geeignete Rollbeschichtung empfehlen wir als Ausgangswert etwa 20 bis 30 g Glasperlen auf 300 g fertig angemischtes Material. Das entspricht ungefähr 6,7 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die Harz-Härter-Mischung. Die passende Dosierung und Oberflächenstruktur sollten vor der großflächigen Anwendung auf einer Probefläche überprüft werden.
Mit Glasperlen kann die Oberfläche geeigneter Bodenbeschichtungen strukturiert werden. Je nach Dosierung, Schichtdicke und Verarbeitungsmethode verändert sich die Griffigkeit des fertigen Bodens.
Die Rutschhemmklassen R9, R10 und R11 beziehen sich auf entsprechend geprüfte Bodenbeschichtungssysteme. Eine bestimmte Klasse kann allein durch die Zugabe der Glasperlen nicht garantiert werden.
Auch eine zusätzliche transparente Schutzschicht kann verwendet werden, wenn das Beschichtungssystem dafür geeignet ist. Dabei ist zu beachten, dass sich durch die Versiegelung die Oberflächenstruktur verändern kann.
Garage, Werkstatt, Keller oder Hobbyraum: Überall dort, wo eine Epoxidharz-Bodenbeschichtung eine zusätzliche Oberflächenstruktur erhalten soll, können unsere Glasperlen als Strukturzusatz eingesetzt werden.
Neben der Verwendung als Strukturzusatz verfügen die Glasperlen über reflektierende Eigenschaften. Sie werden deshalb auch für Straßenmarkierungen verwendet, um deren Sichtbarkeit bei Dunkelheit zu verbessern.
Die Glasperlen werden nach EN 1423:2012 + AC:2013 für diesen Anwendungsbereich hergestellt. Für die Rutschhemmung von Epoxidharzböden ist dagegen der vollständige Beschichtungsaufbau entscheidend.
| Menge |
100g, 250g, 500g, 1 kg, 5 kg, 25 kg |
|---|
Das hängt vom Material ab. Für Epoxidharz, Beton oder andere Systeme gilt: 4–5 % Pigment bezogen auf die Gesamtmenge ist ein guter Richtwert. Gut einrühren, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind.
Ja, die Pigmente passen für lösemittelhaltige und wässrige Systeme. Sie sind fein gemahlen und gut einmischbar.
Im Bereich Poolbeschichtung haben wir mit unserem System keine Erfahrung. Wegen Dauerwasser, Chlor und UV-Strahlung raten wir eher davon ab. In der Regel wird bei Pools auch ein Glasgewebe mit...
Ja, das geht. Unsere Harze sind wetterfest und UV-beständig. Der Untergrund muss trocken sein – während der Verarbeitung und Aushärtung darf es nicht regnen oder feucht sein.
Die Oberfläche ist seidenmatt – wirkt hochwertig, ohne zu blenden.
Ja. Fliesen müssen gereinigt, entfettet und angeschliffen werden. Dann eine passende Grundierung verwenden, danach kann beschichtet werden.
Ja, das System hält Tausalz aus und kann rutschfest gemacht werden. Einfach Quarzsand einstreuen. Für stark belastete Böden empfehlen wir eine Grundierung und zwei Schichten.
Je nach Temperatur hast du ca. 20–40 Minuten Zeit. Danach wird das Harz dick und lässt sich nicht mehr sauber auftragen. Also lieber zügig und in Etappen arbeiten.
Handtrocken nach ca. 12–24 Stunden, voll belastbar nach 5–7 Tagen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit können das beeinflussen. In der Zeit möglichst nicht betreten oder belasten.
Ein tragfähiger Untergrund braucht eine passende Grundierung – vor allem bei saugenden Böden wie Beton oder Estrich. Ohne Grundierung kann’s zu Blasen oder schlechter Haftung kommen.
Im Schnitt brauchst du ca. 300 g Epoxidharz pro m² und Schicht. Wenn du Quarzsand einstreust, brauchst du etwas mehr – je nach Menge und Körnung. Besser etwas Reserve einplanen.