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EpoxidWerk24

Glasperlen zur Rutschhemmung

Glasperlen zur Rutschhemmung
Normaler Preis €2,99 EUR
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Anti-Rutsch-Zusatz für Epoxidharzböden

Glasperlen 106–600 µm

Für griffigere Epoxidharz-Bodenbeschichtungen mit einer fein strukturierten Oberfläche. Einfach in die fertig angemischte Rollbeschichtung einrühren oder in die frische Deckschicht einstreuen.

Mehr Griffigkeit Zur Strukturierung geeigneter Epoxidharz-Bodenbeschichtungen.
Feine Körnung Nennkörnung 106–600 µm für eine dezente Oberflächenstruktur.
Einfach zu verarbeiten Direkt einrühren oder in die noch frische Beschichtung einstreuen.

Produktbeschreibung

Garage, Werkstatt oder Keller: Ein Epoxidharzboden muss nicht nur belastbar sein, sondern auch den passenden Halt bieten. Mit unseren Glasperlen lässt sich die Oberfläche geeigneter Bodenbeschichtungen gezielt strukturieren.

Die Glasperlen besitzen eine Nennkörnung von 106 bis 600 µm. Dadurch eignen sie sich als feiner Strukturzusatz für geeignete Epoxidharz-Rollbeschichtungen. Die entstehende Oberflächenstruktur kann die Griffigkeit verbessern, ohne dass grobkörnige Zuschläge benötigt werden.

Besonders praktisch: Bei dafür geeigneten Rollbeschichtungen können die Glasperlen direkt nach dem vollständigen Vermischen von Komponente A und B hinzugegeben werden. Alternativ lassen sie sich in die noch frische Beschichtung einstreuen.

Unsere Glasperlen sind mindestens einfach mit einer haftungsverbessernden Adhäsionsbeschichtung versehen. Diese unterstützt die Anbindung an geeignete Beschichtungsmaterialien. Gleichzeitig wird die Neigung zum Verklumpen bei sachgerechter Lagerung reduziert.

Vorteile im Überblick

  • Für strukturierte und griffige Epoxidharz-Bodenbeschichtungen
  • Feine Nennkörnung von 106–600 µm
  • Zurückhaltende Oberflächenoptik bei geeigneter Dosierung
  • Direktes Einrühren in geeignete Rollbeschichtungen
  • Alternativ in die frische Beschichtung einstreuen
  • Haftungsverbessernde Adhäsionsbeschichtung
  • Reduzierte Verklumpungsneigung bei trockener Lagerung
  • Auch für reflektierende Straßenmarkierungen geeignet

Technische Daten

Material
Glasperlen
Nennkörnung
106–600 µm
Farbe
Farblos bis Weiß
Material
Glas, anorganisch
Brechungsindex
Mindestens 1,5
Einwandfreie Perlen
Mindestens 80 %
Oberflächenbehandlung
Haftungsverbessernde Adhäsionsbeschichtung
Verarbeitung
Einrühren oder Einstreuen
Dosierung beim Einrühren
Ca. 20–30 g auf 300 g fertig angemischte Rollbeschichtung
Rutschhemmung
Systemabhängig. R9 bis R11 nur bei entsprechend geprüftem Beschichtungsaufbau.
Einsatzbereich
Geeignete Epoxidharz-Bodenbeschichtungen und Straßenmarkierungen
Herstellungsnorm
EN 1423:2012 + AC:2013
Lagerung
Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt

Verarbeitung und Dosierung

Je nach Beschichtungssystem und gewünschter Oberflächenstruktur können die Glasperlen auf zwei Arten verarbeitet werden.

Methode 1

In die Rollbeschichtung einrühren

Bei geeigneten Epoxidharz-Rollbeschichtungen können die Glasperlen nach dem vollständigen Vermischen von Harz und Härter direkt hinzugegeben werden.

20–30 g Glasperlen auf 300 g fertig angemischte Rollbeschichtung (Komponente A + B)
  1. Komponente A und B im vorgeschriebenen Mischverhältnis vollständig vermischen.
  2. Anschließend etwa 20 bis 30 g Glasperlen auf 300 g angemischtes Material hinzugeben.
  3. Die Glasperlen langsam und gleichmäßig einrühren, bis sie möglichst homogen verteilt sind.
  4. Die fertige Beschichtung mit einer geeigneten Farbrolle gleichmäßig auftragen.
Tipp: Das angemischte Material während der Verarbeitung bei Bedarf erneut vorsichtig aufrühren, damit sich die Glasperlen nicht am Boden des Mischbehälters absetzen.
Methode 2

In die frische Beschichtung einstreuen

Alternativ können die Glasperlen direkt in die noch frische Epoxidharz-Deckschicht eingestreut werden. Diese Methode ermöglicht eine gezielte Strukturierung der Oberfläche.

  1. Die Epoxidharz-Deckbeschichtung nach Herstellervorgabe vollständig anmischen.
  2. Die Beschichtung gleichmäßig auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.
  3. Die Glasperlen unmittelbar danach gleichmäßig in die frische Schicht einstreuen.
  4. Die Beschichtung nach Herstellervorgabe aushärten lassen und lose Glasperlen vorsichtig entfernen.
  5. Falls das Beschichtungssystem es vorsieht, eine weitere geeignete Deckschicht zur Fixierung auftragen.
Tipp: Die Einstreumenge und eine anschließende Beschichtung beeinflussen die Rauheit. Eine zu starke Überdeckung kann die gewünschte Oberflächenstruktur verringern.
Unsere Empfehlung

Für das Einrühren in eine geeignete Rollbeschichtung empfehlen wir als Ausgangswert etwa 20 bis 30 g Glasperlen auf 300 g fertig angemischtes Material. Das entspricht ungefähr 6,7 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die Harz-Härter-Mischung. Die passende Dosierung und Oberflächenstruktur sollten vor der großflächigen Anwendung auf einer Probefläche überprüft werden.

Rutschhemmung und Oberflächenstruktur

Mit Glasperlen kann die Oberfläche geeigneter Bodenbeschichtungen strukturiert werden. Je nach Dosierung, Schichtdicke und Verarbeitungsmethode verändert sich die Griffigkeit des fertigen Bodens.

Die Rutschhemmklassen R9, R10 und R11 beziehen sich auf entsprechend geprüfte Bodenbeschichtungssysteme. Eine bestimmte Klasse kann allein durch die Zugabe der Glasperlen nicht garantiert werden.

Auch eine zusätzliche transparente Schutzschicht kann verwendet werden, wenn das Beschichtungssystem dafür geeignet ist. Dabei ist zu beachten, dass sich durch die Versiegelung die Oberflächenstruktur verändern kann.

Typische Einsatzbereiche

Garage, Werkstatt, Keller oder Hobbyraum: Überall dort, wo eine Epoxidharz-Bodenbeschichtung eine zusätzliche Oberflächenstruktur erhalten soll, können unsere Glasperlen als Strukturzusatz eingesetzt werden.

Garagen Werkstätten Keller Hobbyräume Lagerflächen Epoxidharz-Rollbeschichtungen

Weitere Eigenschaften

Neben der Verwendung als Strukturzusatz verfügen die Glasperlen über reflektierende Eigenschaften. Sie werden deshalb auch für Straßenmarkierungen verwendet, um deren Sichtbarkeit bei Dunkelheit zu verbessern.

Die Glasperlen werden nach EN 1423:2012 + AC:2013 für diesen Anwendungsbereich hergestellt. Für die Rutschhemmung von Epoxidharzböden ist dagegen der vollständige Beschichtungsaufbau entscheidend.

Hinweise zur Verarbeitung und Sicherheit

Die erreichbare Rutschhemmung hängt vom gesamten Beschichtungssystem, der Dosierung und der Oberflächenstruktur ab. Vor der Verarbeitung eine Probefläche anlegen und die Eignung des verwendeten Epoxidharzsystems prüfen. Die Glasperlen trocken und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Staubbildung bei der Verarbeitung vermeiden. Die Verarbeitungshinweise und Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Beschichtung beachten.

Menge

100g, 250g, 500g, 1 kg, 5 kg, 25 kg

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FAQ

Wie mische ich Trockenpigmente richtig an?

Das hängt vom Material ab. Für Epoxidharz, Beton oder andere Systeme gilt: 4–5 % Pigment bezogen auf die Gesamtmenge ist ein guter Richtwert. Gut einrühren, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind.

Sind die Trockenpigmente für verschiedene Systeme geeignet?

Ja, die Pigmente passen für lösemittelhaltige und wässrige Systeme. Sie sind fein gemahlen und gut einmischbar.

Kann ich mit eurem Epoxidharz-System einen Pool beschichten?

Im Bereich Poolbeschichtung haben wir mit unserem System keine Erfahrung. Wegen Dauerwasser, Chlor und UV-Strahlung raten wir eher davon ab. In der Regel wird bei Pools auch ein Glasgewebe mit...

Kann ich das Epoxidharz-System im Außenbereich verwenden, z. B. auf Balkonen?

Ja, das geht. Unsere Harze sind wetterfest und UV-beständig. Der Untergrund muss trocken sein – während der Verarbeitung und Aushärtung darf es nicht regnen oder feucht sein.

Wie sieht die fertige Oberfläche beim Epoxidharz aus – glänzend oder matt?

Die Oberfläche ist seidenmatt – wirkt hochwertig, ohne zu blenden.

Funktioniert die Beschichtung auch auf Fliesen?

Ja. Fliesen müssen gereinigt, entfettet und angeschliffen werden. Dann eine passende Grundierung verwenden, danach kann beschichtet werden.

Ist die Beschichtung rutschfest und beständig gegen Tausalz?

Ja, das System hält Tausalz aus und kann rutschfest gemacht werden. Einfach Quarzsand einstreuen. Für stark belastete Böden empfehlen wir eine Grundierung und zwei Schichten.

Wie lange ist die Verarbeitungszeit bei dem Epoxidharz-System nach dem Anmischen?

Je nach Temperatur hast du ca. 20–40 Minuten Zeit. Danach wird das Harz dick und lässt sich nicht mehr sauber auftragen. Also lieber zügig und in Etappen arbeiten.

Wie lange dauert die Aushärtung beim Epoxidharz?

Handtrocken nach ca. 12–24 Stunden, voll belastbar nach 5–7 Tagen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit können das beeinflussen. In der Zeit möglichst nicht betreten oder belasten.

Muss ich grundieren bei der Bodenbeschichtung oder kann ich direkt loslegen?

Ein tragfähiger Untergrund braucht eine passende Grundierung – vor allem bei saugenden Böden wie Beton oder Estrich. Ohne Grundierung kann’s zu Blasen oder schlechter Haftung kommen.

Wie viel Epoxidharz brauche ich pro Quadratmeter?

Im Schnitt brauchst du ca. 300 g Epoxidharz pro m² und Schicht. Wenn du Quarzsand einstreust, brauchst du etwas mehr – je nach Menge und Körnung. Besser etwas Reserve einplanen.